Gästebuch
(67)
| (12) Ingrid Buchfelder Freitag, der 17. Februar 2012 um 11:25. |
Grüß Dich Peter,
ich glaube, dass Dein Vorwurf nicht berechtigt ist. Denn Betonbrücke bleibt Betonbrücke! Und dass die Sicherheit der Pegnitztalbrücken in Zukunft gewährleistet sein muss, dass steht auch für uns außer Zweifel. Es ist nur die Frage auf welche Weise sie wiederherzustellen ist. Vielleicht ist nicht bei jeder Brücke gleich ein Abriss nötig. Aber das kann nun mal nur ein neutrales Gutachten beurteilen.
Doch leider bezieht sich unsere Wegwerfmentalität nicht nur auf Lebens- und Konsummittel, sondern auch auf Bauwerke. Im Sinne von Nachhaltigkeit, was ja das große Anliegen der AGENDA 21 ist, ist das aber nicht! Vielleicht sollte unser Streben nach immer mehr, immer höher, immer weiter auch einmal im Hinblick der Ressourcenknappheit und damit verbundenen Ausbeutung der Entwicklungsländer überdacht werden.
Als Christin sehe ich meinen Auftrag und meine Verantwortung vor allem auch darin, die Schöpfung zu bewahren und das heißt für mich ganz klar, dass nicht alles Neue für uns Menschen zum Segen ist. Z.B. kann man für die Wartung von Bestehendem auch Arbeitsplätze schaffen. Außerdem muss nicht jeder Fortschritt gleichzeitig uns Menschen dienen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir langsam zum Sklaven der fortschreitenden Technisierung werden.
Wir warten jedenfalls nicht darauf, bis der letzte Baum gerodet ist, bis wir merken, dass man Geld nicht Essen kann, wie es ein indianisches Sprichwort sagt.
ich glaube, dass Dein Vorwurf nicht berechtigt ist. Denn Betonbrücke bleibt Betonbrücke! Und dass die Sicherheit der Pegnitztalbrücken in Zukunft gewährleistet sein muss, dass steht auch für uns außer Zweifel. Es ist nur die Frage auf welche Weise sie wiederherzustellen ist. Vielleicht ist nicht bei jeder Brücke gleich ein Abriss nötig. Aber das kann nun mal nur ein neutrales Gutachten beurteilen.
Doch leider bezieht sich unsere Wegwerfmentalität nicht nur auf Lebens- und Konsummittel, sondern auch auf Bauwerke. Im Sinne von Nachhaltigkeit, was ja das große Anliegen der AGENDA 21 ist, ist das aber nicht! Vielleicht sollte unser Streben nach immer mehr, immer höher, immer weiter auch einmal im Hinblick der Ressourcenknappheit und damit verbundenen Ausbeutung der Entwicklungsländer überdacht werden.
Als Christin sehe ich meinen Auftrag und meine Verantwortung vor allem auch darin, die Schöpfung zu bewahren und das heißt für mich ganz klar, dass nicht alles Neue für uns Menschen zum Segen ist. Z.B. kann man für die Wartung von Bestehendem auch Arbeitsplätze schaffen. Außerdem muss nicht jeder Fortschritt gleichzeitig uns Menschen dienen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir langsam zum Sklaven der fortschreitenden Technisierung werden.
Wir warten jedenfalls nicht darauf, bis der letzte Baum gerodet ist, bis wir merken, dass man Geld nicht Essen kann, wie es ein indianisches Sprichwort sagt.
| (11) Anneliese Freitag, der 17. Februar 2012 um 08:48. |
Hallo Herr Grund,
leider haben wir kein identisches Bild von einer der geplanten Brücken!
Dieses Bild am Flyer soll zum Nachdenken anregen und das tut es ja auch, so wie ich das sehe.
Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen, aber man darf trotzdem nicht außer Acht lassen, dass diese Brücken unter Denkmalschutz stehen und jede dieser Brücken in der Landesliste für Denkmalschutz unter einer eigenen Nummer geführt wird!
Jede Privatperson muß sich an die verschiedensten Regelungen und Vorgaben halten, sei es beim Landschafts-, Natur- oder Denkmalschutz, warum soll das nicht auch für die Bahn gelten?
Wir wollen diese Bahnstrecke erhalten und wir wollen, dass diese Strecke sicher ist und wir sind auch weiterhin der Meinung, dass dies machbar ist!
Es gibt die verschiedensten Betonbrücken an denen ständig nachgebessert werden muss und die bei weitem eine viel kürzere Lebensdauer haben als Stahlbrücken.
Unsere Vorfahren haben für Ihre Heimat gekämpft, sie hatten gewisse Vorstellungen und Ziele und in diesem Sinne " machen wir weiter"!
leider haben wir kein identisches Bild von einer der geplanten Brücken!
Dieses Bild am Flyer soll zum Nachdenken anregen und das tut es ja auch, so wie ich das sehe.
Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen, aber man darf trotzdem nicht außer Acht lassen, dass diese Brücken unter Denkmalschutz stehen und jede dieser Brücken in der Landesliste für Denkmalschutz unter einer eigenen Nummer geführt wird!
Jede Privatperson muß sich an die verschiedensten Regelungen und Vorgaben halten, sei es beim Landschafts-, Natur- oder Denkmalschutz, warum soll das nicht auch für die Bahn gelten?
Wir wollen diese Bahnstrecke erhalten und wir wollen, dass diese Strecke sicher ist und wir sind auch weiterhin der Meinung, dass dies machbar ist!
Es gibt die verschiedensten Betonbrücken an denen ständig nachgebessert werden muss und die bei weitem eine viel kürzere Lebensdauer haben als Stahlbrücken.
Unsere Vorfahren haben für Ihre Heimat gekämpft, sie hatten gewisse Vorstellungen und Ziele und in diesem Sinne " machen wir weiter"!
| (10) Peter Grund Donnerstag, der 16. Februar 2012 um 15:33. |
Hallo,
es ist schon erstaunlich mit welch unlauteren Mitteln hier gekämpft wird. Die Betonbrücke im Flyer entspricht nicht im geringsten den geplanten Brücken. Diese passen sehr wohl in die Landschaft und sehen für meine Begriffe sehr ästhetisch aus. Wenn man schon für eine Sache kämpft dann bitte nicht mit falschen Angaben denn damit macht sich der Kläger schuldiger als der Angeklagte.
Gruß von einem der täglich auf der Strecke fahren muss, sich über sichere neue Brücken und damit über eine sichere Zukunft der Strecke freut!
es ist schon erstaunlich mit welch unlauteren Mitteln hier gekämpft wird. Die Betonbrücke im Flyer entspricht nicht im geringsten den geplanten Brücken. Diese passen sehr wohl in die Landschaft und sehen für meine Begriffe sehr ästhetisch aus. Wenn man schon für eine Sache kämpft dann bitte nicht mit falschen Angaben denn damit macht sich der Kläger schuldiger als der Angeklagte.
Gruß von einem der täglich auf der Strecke fahren muss, sich über sichere neue Brücken und damit über eine sichere Zukunft der Strecke freut!
| (9) werner vogel Sonntag, der 5. Februar 2012 um 13:38. |
Ist denn noch keiner auf die Idee gekommen "Oberzügige"
Stahlgitterbrücken vorzuschlagen! Damit wären bei der
Gleisabsenkung für die zukünftige Elektrifizierung der
Strecke reichlich Durchfahrtshöhe für den Straßenverkehr vorhanden! Betonbrücken wären für das Pegnitztal wie die
Faust auf´s Auge.
Gruß flussaufwärts aus Lauf
Stahlgitterbrücken vorzuschlagen! Damit wären bei der
Gleisabsenkung für die zukünftige Elektrifizierung der
Strecke reichlich Durchfahrtshöhe für den Straßenverkehr vorhanden! Betonbrücken wären für das Pegnitztal wie die
Faust auf´s Auge.
Gruß flussaufwärts aus Lauf
| (8) Jonas Porst Sonntag, der 29. Januar 2012 um 12:13. |
Zum Artikel "Sind Eisenbahnbrücken Denkmähler?" vom 8.12..
Aufgewachsen in Artelshofen bin ich naturgemäß ein Bahn-Fan. Wie das ganze Obere
Pegnitztal ein Bahn-Tal ist.
"Die Bahn" allerdings macht es mir seit langer Zeit sehr schwer, die grundsätzlich positive
Einstellung zu ihr zubehalten. Tatsächlich bin ich, Asche auf mein Haupt, für meine vielen
Reisen inzwischen auf das Flugzeug umgestiegen. "Mehdorn lebt" ist der Slogan, unter
dem ich die Gags, die ich bei meinen Bahnreisen erlebt habe, zusammenfassen könnte.
(Daß ebendieser Herr nun AIR BERLIN "saniert" ist ein zusätzlicher feiner Witz, der die
menschenverachtenden Regeln der heutigen Wirtschaft zusätzlich auf das Trefflichste
beleuchtet.)
Bezüglich der Stellungnahme der Bahn zu den Gedanken der Denkmal-Schützer gehe ich
nicht ins Detail.
Es reicht zu sagen, daß dieses Schreiben eine einzige Unverschämtheit ist.
Unverschämtheit.
In einem Ton gehalten, der tausendjährige Obrigkeitsgläubgkeit und den dazu gehörende Staat voraussetzt. Wie sich hier über Anliegen der Bürger und Stellungnahmen kompetenter Behörden hinweggesetzt wird, erinnert durchaus an finstere Zeiten. Unter Kaisern, Führern und Staatsrats-Vorsitzenden war diese Diktion durchaus üblich.
Ein vom Staat deutlich subventioniertes Unternehmen sollte allerdings die Interessen der
Bürger, die gleichzeitig auch noch Kunden sein sollen, anders würdigen.
Ich habe mich noch nicht tiefer informiert, weiß aber, daß die Strecke Nürnberg-Hof eine
der ganz frühen und wichtigen der Bahn ist. Und insofern ganz sicher ein unwiederbringliches Denkmal der Industrialisierung. Insofern gehören die noch verbliebenen und vor dem "Modernisierungs"-Wahn der Bahn noch verschont gebliebenen wenigen Stahlbrücken aus dem vor-vorigen Jahrhundert ganz sicher zu Bau-Denkmälern. Und - für mich - auch zu einem typischen Landschaftsbild, das diese "Fortschrittlichen"in eine gesichtslose Betonwüste verwandeln wollen (wo es ihnen noch nicht gelungen ist).
Eine grauenhafte deutsche Einstellung, die in den Amtsstuben unseres Staates weiterhin
bestens bebrütet wird. Als kollektive Kompensation der Sünden der Vergangenheit (und,
sicher auch, als Übernahme der in dunklen Zeiten intensiv durchgesetzten "fortschrittlichen" kerzengeraden "aufgeräumten" Beton-Architektur). Speer grüßt.
Ich werde das in meinen Kräften stehende tun, um an einer Kompromiß-Lösung f ü r
den Erhalt dieser wichtigen Bauwerke mit zu arbeiten.
Jonas Porst
Aufgewachsen in Artelshofen bin ich naturgemäß ein Bahn-Fan. Wie das ganze Obere
Pegnitztal ein Bahn-Tal ist.
"Die Bahn" allerdings macht es mir seit langer Zeit sehr schwer, die grundsätzlich positive
Einstellung zu ihr zubehalten. Tatsächlich bin ich, Asche auf mein Haupt, für meine vielen
Reisen inzwischen auf das Flugzeug umgestiegen. "Mehdorn lebt" ist der Slogan, unter
dem ich die Gags, die ich bei meinen Bahnreisen erlebt habe, zusammenfassen könnte.
(Daß ebendieser Herr nun AIR BERLIN "saniert" ist ein zusätzlicher feiner Witz, der die
menschenverachtenden Regeln der heutigen Wirtschaft zusätzlich auf das Trefflichste
beleuchtet.)
Bezüglich der Stellungnahme der Bahn zu den Gedanken der Denkmal-Schützer gehe ich
nicht ins Detail.
Es reicht zu sagen, daß dieses Schreiben eine einzige Unverschämtheit ist.
Unverschämtheit.
In einem Ton gehalten, der tausendjährige Obrigkeitsgläubgkeit und den dazu gehörende Staat voraussetzt. Wie sich hier über Anliegen der Bürger und Stellungnahmen kompetenter Behörden hinweggesetzt wird, erinnert durchaus an finstere Zeiten. Unter Kaisern, Führern und Staatsrats-Vorsitzenden war diese Diktion durchaus üblich.
Ein vom Staat deutlich subventioniertes Unternehmen sollte allerdings die Interessen der
Bürger, die gleichzeitig auch noch Kunden sein sollen, anders würdigen.
Ich habe mich noch nicht tiefer informiert, weiß aber, daß die Strecke Nürnberg-Hof eine
der ganz frühen und wichtigen der Bahn ist. Und insofern ganz sicher ein unwiederbringliches Denkmal der Industrialisierung. Insofern gehören die noch verbliebenen und vor dem "Modernisierungs"-Wahn der Bahn noch verschont gebliebenen wenigen Stahlbrücken aus dem vor-vorigen Jahrhundert ganz sicher zu Bau-Denkmälern. Und - für mich - auch zu einem typischen Landschaftsbild, das diese "Fortschrittlichen"in eine gesichtslose Betonwüste verwandeln wollen (wo es ihnen noch nicht gelungen ist).
Eine grauenhafte deutsche Einstellung, die in den Amtsstuben unseres Staates weiterhin
bestens bebrütet wird. Als kollektive Kompensation der Sünden der Vergangenheit (und,
sicher auch, als Übernahme der in dunklen Zeiten intensiv durchgesetzten "fortschrittlichen" kerzengeraden "aufgeräumten" Beton-Architektur). Speer grüßt.
Ich werde das in meinen Kräften stehende tun, um an einer Kompromiß-Lösung f ü r
den Erhalt dieser wichtigen Bauwerke mit zu arbeiten.
Jonas Porst