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(67)
(57) Harald Enes
Montag, der 6. August 2012 um 20:41.

Sehr geehrter Herr Grund,

an dieser Stelle muss sich die BI einmal selbst zu Wort melden.

Bei der Diskussion um die Brücken im Pegnitztal handelt es sich keineswegs um die Frage des Bestandes der Strecke – dieser wurde nie, selbst von der Bahn nicht im Ernst – in Frage gestellt. Eine Stilllegung wäre nach Lage der Dinge auch völlig unmöglich. Anderswo werden Bahnen (z.B. in Westmittelfranken) bei sehr viel geringerem Fahrgastaufkommen neuerdings reaktiviert!
Gerade bei einem völligen Neubau der Brücken käme es zu unzumutbaren Belastungen der Pendler durch mehrfache wochenlange Straßen- und Streckensperrungen und nach erfolgtem Neubau zu keinen Veränderungen im Zugverkehr. Der Pendolino fährt sowieso schon seine Höchstgeschwindigkeit.
Es geht hier schon längst um die Frage, mit welchen Mitteln die Eisenbahnstrecke dauerhaft sicher und leistungsfähig gehalten werden kann. Und da hat es sich eben schon seit einiger Zeit herausgestellt, dass die fachgerechte Ertüchtigung der Bestandsbrücken sehr wohl eine weniger aufwändige und noch dazu kostengünstigere Alternative darstellt. Das musste die Bahn kürzlich ja selbst eingestehen, selbst wenn noch nicht alles völlig geklärt ist. Ist etwa die Presseerklärung der DB vom 17. Juli mit dem Teilergebnis des neuen Gutachtens Ihrer Aufmerksamkeit entgangen? Ist Ihnen ebenfalls entgangen, dass die Bahn in der Folge ihre Neubaupläne auf drei Jahre aussetzt, eben weil die Brücken noch voll belastbar sind??
Mehr noch: durch eine sinnvolle und wirtschaftliche Ertüchtigung können Brücken dieser Art auf längere Dauer haltbar und sogar noch leistungsfähiger werden. Was anderswo in Deutschland und im übrigen Europa längst durch die Praxis erwiesen ist, soll etwa im Pegnitztal nicht gelten? Wir wollen doch den hier zuständigen Ingenieuren nicht unterstellen, dass sie nicht auf der Höhe der Zeit oder gar unfähig sind!

Hören Sie bitte auf, durch die Pflege alter unsinniger Vorurteile bei der Bevölkerung unnötig Verwirrung und Unruhe zu stiften, indem Sie sich billig bei „Ihrem Arbeitgeber“ anbiedern. Ihre Meinungsfreiheit sollten Sie nicht missbrauchen, indem Sie sich ungefragt als Fürsprecher von „Tausenden“ (??) wichtig machen, ohne überhaupt begriffen zu haben, worum es eigentlich geht. Denn die anfängliche Verunsicherungskampagne der Bahn scheint leider bei einigen Leuten immer noch nachzuwirken.

Dass es sich hier bei aller berechtigten Sorge um die unnötige Belastung des Steuerzahlers „nebenbei“ auch um die Bewahrung von Kulturgütern im weitesten Sinne geht, scheint Ihnen ja ohnehin völlig egal zu sein. …


für die Bürgerinitiative

Harald Enes
Georg Buchfelder
Anneliese Urbat


(56) Peter Grund
Montag, der 6. August 2012 um 09:42.

Hallo Herr Vogel,

Lesen sie meine Post´s bitte nochmals durch. Ich unterstelle niemanden etwas! Und ich versetzt niemanden in Panik! Das einzige ist, dass ich anderer Meinung bin wie viele hier und das muss erlaubt sein. Alles andere zu behaupten ist albern.

Gruß Peter Grund ... Neuhaus a. d. Pegnitz

(55) Werner Vogel
Montag, der 6. August 2012 um 06:57.

Hallo Herr Grund auf ein letztes Wort von mir,

Sie unterstellen dem BI und mir daß wir einen unsicheren
Bahnbetrieb wollen.Das ist grotesk! Warten Sie doch überhaubt mal das laufende Gutachten ab. Möchte nochmal daran erinnern wie Sie die Bahnpendler in Panik versetzen
wollen.Denke da an Ihr wie Sie schrieben "ein bisschen
übertriebenes" Pegnitztalmärchen.

Werner Vogel...Lauf a.d.Pegnitz

(54) Peter Grund
Sonntag, der 5. August 2012 um 20:45.

Hallo Herr Vogel,

für was setzt sich die BI gleich noch mal ein? Für den Erhalt der alten Brücken oder gegen steuerfinanzierte Investitionen in unsere Bahninfrastruktur? Ich bitte hier noch mal um Klarstellung.

Und nun noch mal zur Klarstellung meiner Diskussionsbeweggründe:
Mir geht es einzig und allein um eine langristig intakte Bahninfrastruktur. Ich möchte mich hier nicht wiederholen, aber es muss doch einer für die vielen tausenden sprechen/schreiben die aus Gründen des schnöden Broterwerbs auf den Zug angewiesen sind! Da ist es mir wahrlich egal woher das Geld kommt. Ich denke da gibt es momentan ganz andere "Baustellen" die uns so viel Geld kosten, dass die 100 Mio dem Staat vielleicht gar nicht auffallen würden ;-). Ich betone hier nochmals, dass es mir rein um die Sache geht.

Gruß Peter Grund

(53) Werner Vogel
Sonntag, der 5. August 2012 um 08:31.

Hallo Herr Grund,
es geht hier nicht darum ob ich Sie leiden kann oder nicht.

Meinungen kann ich nur wiederspruchslos akzeptieren die auf
Wahrheit der Fakten basieren. (Gott seis gedankt!?)bin ich
als Christ zur Wahrheit verpflichtet!
Wenn´s egal ist woher das Geld kommt wieso giebt´s dann die Regelung...bei Neubau von Anlagen bezahlt der Staat -bei
Sanierung die DB-AG.

Werner Vogel...Lauf a.d.Pegnitz